Personal Branding basiert auf nachhaltiger und solider Netzwerkarbeit und einer Kommunikation mit hoher Nutzerrelevanz. Doch zuerst müssen die Profile in den sozialen Netzwerken die Relevanz des Personal-Branding-Kandidaten für solch einen Dialog nachweisen können. Für diese Einstellungen gibt es einen Kriterienkatalog und Tipps für den perfekten Umgang mit den verschiedenen Netzwerken.

Soziale Profile aktuell halten

Der erste Schritt für den perfekten Markenauftritt ist die Pflege der jeweiligen sozialen Netzwerke. Die Business Netzwerke LinkedIn und XING müssen vollständig gepflegt werden. Füllt dafür jeden Bereich gewissenhaft aus und stellt ein einheitliches, professionelles Bild in den jeweiligen Netzwerken ein. Bei XING unbedingt den “ich biete” – Abschnitt ausfüllen: „Dieser Teil ist der klassische Platz zur Selbstvermarktung. Hier sollte stehen, was man von Ihnen erwarten kann, welche Stärken Sie mitbringen, wo mögliche Anknüpfungspunkte für eine Kooperation sind. (Mai)” Die Kontaktdaten sollten ebenfalls vollständig ausgefüllt werden, denn wenn ein neuer potenzieller Kunde Kontakt aufnehmen möchte, sollte dieser nicht lange suchen müssen.

Ähnlich wie bei den Empfehlungen können eure Kontakte auf LinkedIn auch einzelne Kenntnisse von euch bestätigen. Dazu müsst ihr natürlich die Kenntnisse, mit denen ihr bei LinkedIn präsent sein wollt, auch eintragen. Also in die Vollen gehen statt Mut zur Lücke!

Content ist King

Um erfolgreich in den sozialen Netzwerken zu werden, muss man regelmäßig hochwertigen Content posten, denn nur mit gutem Content erreicht man die Menschen. Die Inhalte können dabei aus verschiedenen Medien kommen und sollten mit der eigenen Meinung versehen werden. Zur Erstellung des Contents sollte als erstes eine klare Zielgruppe definiert und die Tonalität der gewählten Gruppe angepasst werden. Der Content sollte vom Verfasser eine Einzigartigkeit aufweisen. Dabei geht es nicht
darum, neue Inhalte und Ideen zu publizieren, sondern sich von der Konkurrenz durch eine bessere Struktur und inhaltliche Tiefe der Verständlichkeit abzuheben.

Rightrelevance

In diesem Content Hub kann der User relevante Inhalte suchen und Beiträge entdecken, die von Themen-Influencern geteilt wurden. Rightrelevance hält für den Nutzer 50.000 Themenfelder bereit und hat 2,5 Millionen Themen-Influencer. Eine Anmeldung kann über
Twitter erfolgen. Die Themenfelder enthalten Artikel, Videos und Diskussionen. Die Besonderheit von Rightrelevance ist, dass es ein Insights-Angebot gibt, das die Themen und Influencer-Informationen mit Echtzeit-Gesprächen kombiniert. Dies ermöglicht eine schnellere und visualisierte Entscheidungsfindung.

Mein Tipp: Rightrelevance für die Ideenfindung neuer Beiträge nutzen. Hier bekommt ihr raus, was die Welt gerade beschäftigt und könnt euch zu den richtigen Themen schnell mit eigenen Beiträgen platzieren.

Automatisiert posten

Um seine Meinungen deutlich zu machen und nicht immer selbst den “Publish” Button zu betätigen, kann man auch automatisiert posten. Es kann vorkommen, dass der Autor gerade einige Freiräume hat oder eine besonders kreative Phase und somit eine
Vielzahl an Beiträgen in wenigen Tagen schreibt. Die am weitesten verbreiteten kostenfreien Tools zur Automatisierung sind Hootsuite und Buffer, wobei Buffer mich in der Praxis mit einem größeren Funktionsumfang überzeugt hat. Dabei funktioniert Buffer wie eine Warteschlange, in der die letzten Posts hinten eingereiht werden. Der kostenlose Account mit bis zu zehn Posts für die Warteschlange ist dabei für die meisten Nutzer vollkommen ausreichend. Für die Aktivierung legt man die betreffenden Accounts an und erstellt den Zeitplan.

Fazit

Man darf sich nicht vertun; PersonalBranding ist Arbeit. Egal ob Business Influencer oder SocialMedia Sternchen. Der Content muss erstellt werden und das Profil muss regelmäßig aktualisiert werden. Jedoch unterstützen euch Tools bei der Ideenfindung und dem automatisierten posten und können damit einen wichtigen Teil der Arbeit erleichtern. Weitere Tipps zur eigenen PersonalBranding Bildung findet ihr in meinem Buch.